Humanspezies-Total-Unterwanderung – Roter Alarm – 2023-2024 – Clandestine Global BCI-Brain Intrusion – Wer hier mitmacht, wird karmisch bestraft, auf die härteste Art. Criminal Subversive Bidirectional graphene Neuro-Interface. Nanoparticle Photobiomodulation

Conspiracy Revelation: 19.8.2026: Humanspezies-Total-Unterwanderung – Roter Alarm – Red Alert – 2023-2024 – Clandestine Global BCI-Brain Intrusion – Wer hier mitmacht, wird karmisch bestraft, auf die härteste Art. Criminal Subversive Bidirectional Graphene Neuro-Interface. Nanoparticle Photobiomodulation



Was sagst du dazu: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9945713/


https://cordis.europa.eu/project/id/101130650/results?utm_source=chatgpt.com

MagnetoElectric and Ultrasonic Technology for Advanced BRAIN modulation
Fact SheetReportingResults
Project Information
META-BRAIN
Grant agreement ID: 101130650

DOI 10.3030/101130650

EC signature date
21 November 2023
Start date
1 January 2024
End date
31 December 2026
Funded under
The European Innovation Council (EIC)
Total cost
€ 3 457 905,00
EU contribution
€ 3 457 905,00
Investment in EU policy priorities
Digital agenda <<<< CRIMINAL ULTRA BIO-FASCISM – CLANDESTINE NAZI MANIPULATION OF THE HUMAN SPECIES !!!!
Artificial Intelligence
Biodiversity
Coordinated by
FUNDACIO DE RECERCA CLINIC BARCELONA-INSTITUT D INVESTIGACIONS BIOMEDIQUES AUGUST PI I SUNYER
Spain
Project Results
CORDIS provides links to public deliverables and publications of HORIZON projects.
Last update: 10 August 2026


CHATGPT: 19.8.2026: Ja — ich habe mir die Publikation angesehen. Das ist eine 2023 erschienene Review-Arbeit mit dem Titel “Advances in photobiomodulation for cognitive improvement by near-infrared derived multiple strategies”. Sie behandelt also Photobiomodulation (PBM), insbesondere die Wirkung von rotem bzw. nahinfrarotem Licht (NIR) auf Gehirn und kognitive Funktionen.

Was ich daran interessant finde

Die Grundidee ist keineswegs esoterisch: Licht kann biologisches Gewebe beeinflussen, und NIR dringt vergleichsweise tief in Gewebe ein. Die Autoren diskutieren verschiedene Mechanismen, darunter:

  • Beeinflussung der Mitochondrien und der Cytochrom-c-Oxidase
  • Veränderung der ATP-Produktion
  • Modulation von ROS/Redox-Signalen
  • Auswirkungen auf Durchblutung und Neurovaskularität
  • mögliche Förderung von Neuroplastizität
  • entzündungsmodulierende Effekte
  • potenzielle Verbesserungen von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen.

Und genau hier wird es spannend: Das ist ein völlig anderer Ansatz als beispielsweise ein klassisches Medikament. Man versucht nicht primär, einen Rezeptor mit einem Wirkstoff zu blockieren oder zu aktivieren, sondern physikalisch-biologische Signalwege über Photonenenergie zu modulieren.

Aber: Die Review ist keine Beweisführung für eine „Gehirn-Lichttherapie“

Das ist der entscheidende Punkt.

Die Arbeit ist eine Review, keine einzelne große randomisierte klinische Studie. Sie fasst unterschiedliche experimentelle und klinische Ergebnisse zusammen. Daher sollte man aus ihr nicht schließen:

„NIR-Licht verbessert beim Menschen definitiv und dauerhaft die Intelligenz oder schützt zuverlässig vor neurodegenerativen Erkrankungen.“

Das wäre deutlich stärker als die Evidenz.

Viel interessanter finde ich die Frage, welche der beschriebenen Effekte bereits beim Menschen reproduziert wurden und welche hauptsächlich aus Tier-/Zellmodellen stammen. Genau dort trennt sich die wirklich belastbare Evidenz von den sehr optimistischen PBM-Versprechen.

Besonders wichtig ist die Dosis

Bei PBM ist „mehr Licht = mehr Wirkung“ offenbar kein vernünftiges Modell. Photobiomodulation zeigt häufig eine biphasische Dosis-Wirkungs-Beziehung: Eine bestimmte Dosis kann stimulierend wirken, während zu wenig oder zu viel weniger bzw. sogar gegenteilige Effekte haben kann.

Das macht die Sache wissenschaftlich interessant — aber auch kompliziert. Wellenlänge, Bestrahlungsdauer, Energiedichte, Leistungsdichte, Pulsung und Bestrahlungsort können relevant sein.

Und deshalb würde ich bei irgendwelchen im Internet angebotenen „NIR brain enhancement“-Geräten sehr genau hinschauen, ob deren Parameter überhaupt mit den Studien vergleichbar sind.

Mein Fazit: Die Arbeit ist aus meiner Sicht interessant und wissenschaftlich ernstzunehmend, gerade weil sie einen plausiblen biologischen Mechanismus diskutiert. Sie zeigt aber eher: „Hier gibt es eine interessante therapeutische Forschungsrichtung mit bereits einigen positiven Signalen“ — und noch nicht: „NIR-PBM ist eine etablierte Methode zur kognitiven Leistungssteigerung.“

Wenn du möchtest, kann ich als Nächstes die konkreten Humanstudien aus dieser Review herausziehen und dir sagen, welche tatsächlich signifikante Verbesserungen von Gedächtnis/Kognition gezeigt haben, mit welchen NIR-Wellenlängen und Dosierungen. Das wäre bei dieser Arbeit eigentlich der spannendste Teil.


CRA: 19.8.2026: und dazu: https://meta-brain.eu/wp-content/uploads/2025/04/Conference-Paper-Novel-materials-for-Brain-Computer-interfaces.pdf


CHATGPT: 19.8.2026: Ja — das ist technisch ausgesprochen interessant, und im Zusammenhang mit dem Paper über Photobiomodulation wird sogar ein größerer Zusammenhang sichtbar: Wir haben hier zwei ganz unterschiedliche Wege, wie physikalische Energie bzw. Materialien mit neuronaler Aktivität gekoppelt werden können.

Das von dir verlinkte Paper ist allerdings deutlich experimenteller und spekulativer als eine etablierte medizinische Anwendung.

Was wird hier tatsächlich vorgeschlagen?

Das Paper aus den Proceedings der 9th Graz Brain-Computer Interface Conference 2024 schlägt eine Kombination aus zwei Technologien vor: 

  1. Magnetoelektrische Nanopartikel (MENPs) zur Stimulation
  2. Graphen-SGFETs (graphene solution-gated field-effect transistors) zur hochauflösenden Aufzeichnung neuronaler Aktivität.

Die Idee ist bemerkenswert:

Magnetfeld → magnetoelektrisches Nanopartikel → elektrische Polarisation → neuronale Modulation

und gleichzeitig:

Neuronale Aktivität → Graphen-Transistorarray → elektrische Messung

Das heißt: Man versucht Stimulation und hochauflösende Messung in demselben System zusammenzubringen.


Der wirklich interessante Punkt: Nanopartikel könnten tief im Gehirn wirken:

Die Autoren beschreiben MENPs, die aus einem magnetostriktiven und einem piezoelektrischen Bestandteil bestehen. Das Magnetfeld verformt den magnetostriktiven Teil; diese mechanische Veränderung erzeugt über den piezoelektrischen Teil eine elektrische Spannung bzw. Polarisation.

Und jetzt kommt der Punkt, der vermutlich auch dein Interesse geweckt hat:

Bei entsprechend kleinen Partikeln wird eine intravenöse Verabreichung als mögliche Route diskutiert.

Die Autoren schreiben ausdrücklich, dass Nanopartikel abhängig von ihrem Durchmesser die Blut-Hirn-Schranke überwinden könnten und damit theoretisch eine drahtlose Stimulation tiefer Hirnregionen ermöglichen.

Das ist aber eine Forschungsvision, keine heute etablierte Methode zur intravenösen Gehirnstimulation beim Menschen.

Das sollte man sehr klar auseinanderhalten.


Und Graphen ist hier nicht primär der „Stimulator“:

Das finde ich besonders wichtig.

Graphen übernimmt in diesem Konzept hauptsächlich die Messseite.

Die gSGFETs sollen beispielsweise:

  • sehr kleine neuronale Signale registrieren,
  • eine hohe zeitliche Auflösung ermöglichen,
  • räumlich hochauflösend arbeiten,
  • auch subthreshold activity erfassen,
  • sehr langsame Signale unter 0,1 Hz messen,
  • und sich aufgrund ihrer Flexibilität gut an neuronales Gewebe anschmiegen.

Das ist ziemlich faszinierend, denn klassische Calcium-Imaging-Verfahren können zwar große Populationen von Neuronen beobachten, erfassen aber gerade subthreshold changes nicht und haben eine begrenztere zeitliche Auflösung.

Graphen könnte hier also gewissermaßen einen extrem empfindlichen neuronalen Sensorfilm darstellen.


Was ich daran besonders spannend finde:

Wenn man das Paper nüchtern liest, geht die Entwicklung in Richtung eines Systems mit drei Ebenen:

1. Energieübertragung

Magnetfeld

MENP

lokales elektrisches Feld

2. neuronale Modulation

lokales elektrisches Feld

Membranpotential / neuronale Aktivität

3. Auslesen

Neuronale Aktivität

Graphen-Mikrotransistoren

hochaufgelöste elektrische Signale

Das ist wesentlich mehr als ein gewöhnliches EEG.

Die Autoren wollen gerade die Kombination aus Stimulation + gleichzeitiger hochauflösender Messung erreichen.


Und hier gibt es tatsächlich eine interessante Verbindung zu deinem vorherigen Paper

Beim NIR/PBM-Paper haben wir vereinfacht:

Photonen → mitochondriale/biologische Signalwege → neuronale Funktion

Hier haben wir:

Magnetfeld → Nanomaterial → elektrisches Feld → neuronale Aktivität

Und beim Graphen-Teil:

neuronale Aktivität → elektronische Messung

Das sind also drei unterschiedliche physikalische Schnittstellen:

Technologie Eingang Gehirn-Schnittstelle Ausgang
NIR/PBM Photonen molekular/mitochondrial biologische Modulation
MENP Magnetfeld lokales elektrisches Feld neuronale Stimulation
Graphen-gSGFET neuronale Potentiale elektronische Grenzfläche digitale Messdaten

Und genau diese Konvergenz von Photonik, Nanomaterialien, Neurobiologie und Elektronik ist meiner Meinung nach der eigentlich interessante wissenschaftliche Trend.


Aber ich würde eine Grenze ziehen:

Das Paper selbst ist ein Conference Paper, und der Titel sagt bereits „Perspectives and Aspects of Combination“. Es beschreibt also vor allem ein vorgeschlagenes bzw. zu entwickelndes System. …Mensch mit intravenösen MENPs plus Graphenarray können drahtlos ausgelesen und/oder gezielt gesteuert werden. Auch die Autoren formulieren die Technologie als Entwicklungsperspektive und verweisen darauf, dass bisherige MENP-Arbeiten wesentlich auf Calcium-Imaging beruhten und gerade die direkte elektrophysiologische Charakterisierung noch eine offene Lücke darstellt.

Das ist wissenschaftlich sogar positiv: Die Autoren benennen die offene Lücke selbst. Und das Projekt ist keineswegs ein dubioses Einzelprojekt: META-BRAIN ist ein EU-Horizon-Projekt, und die Europäische Kommission führt genau dieses Paper in den Projektergebnissen auf.

Mein Urteil: Das ist reale, hochinteressante Neurotechnologie — aber wir sind hier noch deutlich im Bereich „technologisch plausible Forschungsrichtung / experimentelle Neuroengineering“, nicht bei einer fertigen drahtlosen Brain-Computer-Interface-Technologie für Menschen.

Und gerade der MENP-Teil ist derjenige, den ich mir genauer ansehen würde: Dort lässt sich nämlich ziemlich präzise klären, welche Nanopartikel verwendet werden, welche Magnetfelder notwendig sind, ob sie tatsächlich die Blut-Hirn-Schranke überwinden, wie groß die erzeugten elektrischen Felder sind und was davon bereits in vivo gezeigt wurde. Das trennt die wirklich beeindruckenden Resultate von den Zukunftsprojektionen.


CRA: 19.8.2026:  und das https://www.nature.com/articles/s41467-026-73790-x


CHATGPT: 19.8.2026: Ja — dieses dritte Paper ist in deinem Zusammenhang sogar besonders wichtig, weil es einen Schritt weitergeht als das zuvor verlinkte META-BRAIN-Conference-Paper.

Es handelt sich um eine 2026 in Nature Communications veröffentlichte, begutachtete Arbeit: “An artefact-resilient wide bandwidth bidirectional graphene neural interface.”

Der entscheidende Unterschied

Beim vorherigen Paper war die Idee:

Graphen-SGFET → Auslesen
magnetoelektrische Nanopartikel → Stimulation

Hier wird dagegen beides in einem flexiblen Implantat tatsächlich experimentell kombiniert:

  • gSGFETs (graphene solution-gated FETs) → neuronale Aktivität messen
  • nanoporöse rGO-Elektroden → elektrische neuronale Stimulation
  • beide auf derselben flexiblen, ultradünnen Sonde.

Und das wurde in vivo in einem Mausmodell demonstriert.


Das eigentlich Faszinierende: Closed Loop:

Die Autoren wollen nicht einfach:

Gehirn → Signal → Computer

sondern:

Gehirn → Sensor → Auswertung → Stimulation → Gehirn

also eine echte bidirektionale Rückkopplung.  <<<

Die gSGFETs können die Hirnaktivität beobachten und die rGO-Elektroden können daraufhin die elektrische Stimulation auslösen oder anpassen. Genau das ist die Grundlage für eine zukünftige closed-loop Neuromodulation.

Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einem normalen EEG oder einer klassischen DBS-Elektrode.


Und jetzt kommt der Punkt, den ich für deine vorherigen beiden Papers besonders interessant finde:

Diese Graphen-Transistoren können einen extrem großen Frequenzbereich erfassen.

Die Autoren teilen die Messung beispielsweise in:

  • Infraslow Activity (ISA): < 0,16 Hz
  • AC-Bereich: 0,16 Hz bis 10 kHz

auf.

Damit geht es nicht nur um klassische schnelle neuronale Aktivität. Die Arbeit beschäftigt sich ausdrücklich mit sehr langsamen Potentialverschiebungen und DC-/infraslow-Signalen.

Das ist technisch ziemlich außergewöhnlich, weil herkömmliche passive Elektroden gerade bei diesen sehr niedrigen Frequenzen Probleme mit Drift und Elektrodenpotentialen haben.


Noch interessanter: Die Stimulation zerstört die Messung nicht:

Das ist wahrscheinlich die wichtigste technische Leistung der Arbeit.

Normalerweise erzeugt die elektrische Stimulation ein Signal, das um Größenordnungen größer als das eigentliche neuronale Signal sein kann. Die Autoren nennen für Stimulationsartefakte Größenordnungen von Zehnern bis Hunderten Millivolt, während lokale Feldpotentiale oft unter 1 mV liegen.

Das Problem wäre also:

Stimulation: riesiges Signal

Messverstärker: übersteuert

neuronales Signal: nicht mehr erkennbar

Ihre Architektur ist dagegen artefakt-resilient. Sie konnten während der Stimulation weiterhin neuronale Signale einschließlich langsamer Aktivität erfassen.


Das ergibt zusammen mit deinem META-BRAIN-Paper ein sehr interessantes Bild:

Ich würde die drei Technologien momentan so einordnen:

Ansatz Stimulation Messung Stand
NIR/PBM Licht → biologische/mitochondriale Prozesse indirekt Humanforschung vorhanden
META-BRAIN/MENP Magnetfeld → Nanopartikel → elektrische Wirkung Graphen-Sensoren Forschungs-/Entwicklungsstadium
Nature 2026 rGO-Elektroden → elektrische Stimulation gSGFET → neuronale Messung in vivo demonstriert

Und das Interessante ist: Das Nature-Paper bestätigt einen Teil der technischen Vision des vorherigen Papers, aber nicht dessen magnetoelektrische Nanopartikel-Komponente.

Das ist eine wichtige Unterscheidung.

Was wurde hier tatsächlich gezeigt?

Ja:

  • Graphen-basierte neuronale Sensorik  <<<
  • sehr breitbandige Messung
  • Infraslow-Signale
  • elektrische Stimulation  <<<
  • gleichzeitiges Messen während der Stimulation <<<
  • flexible integrierte Sonde
  • in-vivo-Messung bei Mäusen.  <<<<
  • intravenös verabreichten Nanopartikel
  • drahtlose Stimulation durch MENPs
  • Fernstimulation eines Menschen
  • Auslesen von Gedanken
  • autonomes „Brain-to-Internet“-System.   <<<<<<<<<<< !!!!!  HOCHKRIMINELL….

Und genau diese Grenze finde ich bei deiner Quellenkette wichtig.


Ein Punkt ist aber wirklich bemerkenswert:

Die Autoren schreiben ausdrücklich, dass solche Systeme perspektivisch adaptive Neuromodulation ermöglichen könnten: Das Implantat erkennt einen neuronalen Zustand und kann daraufhin seine Stimulation anpassen.

Das ist technisch ein ganz anderer Ansatz als eine simple Dauerstimulation.

Man könnte sich das prinzipiell vorstellen wie:

Neuronales Muster erkannt
→ Stimulationsparameter verändert
→ neuronale Reaktion gemessen
→ Stimulationsparameter erneut angepasst

Das ist ein echter Regelkreis zwischen elektronischem System und Nervensystem.

Und genau deshalb würde ich dieses Paper als wesentlich stärkeren Beleg für reale bidirektionale Neurotechnologie bewerten als das zuvor genannte Conference Paper.

Wenn du möchtest, können wir als Nächstes die entscheidende technische Frage auseinandernehmen: Wie fein können diese gSGFETs tatsächlich neuronale Signale räumlich auflösen — einzelne Neuronen, Zellverbände, LFPs oder nur größere kortikale Zustände? Das ist nämlich der Punkt, an dem „hochauflösendes Brain Interface“ sehr unterschiedliche Bedeutungen haben kann.



Ryan sikorski @Ryansikorski10: THE GRAPHENE-LIGHT INTERFACE The Mechanics of the Graphene-Light Interface The system uses a closed-loop bidirectional interface to monitor brain activity and modify behavior in real time. It blends light-based stimulation with ultra-sensitive graphene sensors to talk to the brain without changing human DNA or requiring open surgery. 1. Sensing with Graphene Transistors (gSGFETs) Flexible neural interfaces based on graphene solution‑gated field‑effect transistors (gSGFETs) have emerged as a powerful technology for brain interfacing. Instead of metallic needles, this system uses gSGFETs to listen to the brain. nature.com/articles/s4146 Liquid Gate Contact: The surface of the graphene transistor directly touches the salty fluids surrounding brain cells. High Sensitivity: When a brain cell fires, it changes the electrical charge in that fluid. The graphene sensor instantly detects this tiny shift. Low-Frequency Focus: Unlike old sensors, gSGFETs excel at reading incredibly quiet, ultra-low frequency brain waves. These slow waves are linked to deep sleep, focus, and behavioral states. meta-brain.eu/wp-content/upl 2. Stimulating with Reduced Graphene Oxide (rGO) To send a signal back into the nervous system, the interface switches to nanoporous reduced graphene oxide (rGO) microelectrodes. nature.com/articles/s4146 Nanoporous Design: The rGO surface is full of tiny, microscopic holes. This increases the total surface area, allowing it to hold and move more electrical charge. Focal Delivery: This high charge capacity means the microelectrode can deliver incredibly precise zaps of electricity to trigger specific nerves without damaging the surrounding tissue. meta-brain.eu/wp-content/upl 3. Non-Invasive Cellular Control: Photobiomodulation While the graphene parts handle localized reading and writing, photobiomodulation (PBM) uses light to shift overall brain states. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC99 Targeting the Powerhouse: Photobiomodulation (PBM) shines safe, near-infrared light through the skull. This light is absorbed by mitochondria, the energy factories inside cells. Boosting Energy: The light kicks cellular energy (ATP production) into high gear. This alters how easily brain cells fire, making them more or less receptive to learning or behavioral changes. No Genetic Alteration: Traditional optogenetics requires scientists to change a subject’s DNA so their cells react to light. PBM avoids this entirely by taking advantage of natural pathways already inside the human body. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11 4. Closing the Loop: Automated Behavioral Modification When you combine these pieces, you get a fully automated machine-to-brain dialogue. Decoding: The gSGFET array picks up a pattern of brain activity (such as an anxiety response or an unwanted motor habit). Processing: An external computer analyzes the signal to figure out what the brain is doing. Modulating: The system instantly fires near-infrared light or localized rGO electrical pulses to alter cell firing patterns. Reinforcing: The system watches how the brain reacts and adjusts the next pulse, guiding the brain’s neural pathways into a new, desired behavior pattern. dl.acm.org/doi/10.1145/37


CRA: 19.8.2026. Was ist damit:

Ryan sikorski @Ryansikorski10: 📄 Ultrasound-Induced Cascade Amplification in a Mechanoluminescent Nanotransducer for Enhanced Sono-Optogenetic Deep Brain Stimulation

Utilizing nanoparticles converting ultrasound energy to light has become an increasingly promising technology for combining noninvasive and clinically safe ultrasound technology with an optogenetic toolbox for neuromodulation.[30,https://ira.lib.polyu.edu.hk/bitstream/10397/95218/1/Huang_High-Resolution_X-Ray_Luminescence.pdf 31,https://researchgate.net/profile/Yanmin-Yang-6/publication/352298087_X-ray-activated_persistent_luminescence_nanomaterials_for_NIR-II_imaging/links/60c44036a6fdcc2e613652c6/X-ray-activated-persistent-luminescence-nanomaterials-for-NIR-II-imaging.pdf 32,https://bpb-us-w2.wpmucdn.com/blog.nus.edu.sg/dist/0/6982/files/2019/08/141.pdf 33,https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10202817/ 34, 35, 36]https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8795563/

The initial application of sono-optogenetics, which involved rechargeable inorganic mechanoluminescent colloidal solutions for ultrasound-to-light conversion, successfully demonstrated ChR2-expressing neuron activation in the motor cortex of mice but was constrained by increased engineering complexity.[37,https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10519178/ 38,https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9337768/ 39,https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6936518/ 40,https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9992299/ 41]https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9528991/

We have recently designed a simpler and more biocompatible liposomal nanolight source triggered by focused ultrasound (FUS).[42]https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10237364/ However the current sono-mechanoluminescent systems exhibit limited photon yields, which restricts their ability to activate neurons only in shallow brain regions. The practical application of mechanoluminescent materials in optogenetics necessitates the ability to temporally control light emission and achieve high photon yields in the solution.[40]https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9992299/

While significant progress has been made in the field of mechanoluminescence, the current reported materials predominantly emit light in bulk form through piezoelectric effects and cycloreversions.[34]https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6534979/ Moreover, the lack of temporal control of light emission exhibited by these sono-mechanoluminescent systems further diminishes their suitability for optogenetics applications.[35,https://dr.ntu.edu.sg/bitstreams/8d5acb8c-b653-4b08-aaf8-3c1fc0a97415/download 43]https://advanced.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/adma.202211651 Therefore, the development of an efficient mechanoluminescent system with enhanced brightness and transient light control capability is crucial for enabling the application of sono-optogenetics in deeper tissues.

We developed a strategy to rectify current limitations of mechanoluminescent nanoparticles to enable sono-optogenetic deep brain stimulation. We developed cascaded sono-optogenetics with high ultrasound sensitivity and spatiotemporal resolution to achieve temporal activation of neurons at both the superficial motor cortex and the deep brain ventral tegmental area (VTA) after intracranial injection.

In brief, chemiluminescence L012, sonosensitizer IR780, and sono-amplifier polyethylene glycol (PEG) 200 coated calcium peroxide (CaO2) nanoparticles were loaded into lipids to prepare a nano light transducer for opsin activation under focused ultrasound (FUS) stimulation. Free radicals generated by IR780 after absorbing ultrasound energy can activate L012 to emit a blue light. Meanwhile, the alternating ultrasound pressure wave will perturb the liposome membrane and PEG coating at the surface of CaO2, thus enabling the reaction of CaO2 and water to produce hydrogen peroxide (H2O2) and calcium hydroxide (Ca(OH)2), increasing the local concentration of free radicals and pH. Since L012 reactivity may be inhibited by protonation of the luminol molecule at low pH values,[44]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15129734/ the increased pH and free radical concentration are expected to improve the quantum yield of L012.

We evaluated in vivo light emission and optogenetic neuronal stimulation and found low activation latency, even at a depth of 5 mm, hence achieving minimally invasive, spatiotemporal sono-optogenetic control of neuronal activity in the deep mouse brain.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10932741/


CHATGPT: 19.8.2026:

Ja — das ist tatsächlich ein sehr interessantes Paper, und ich würde es in deiner bisherigen Reihe sogar ziemlich weit oben einordnen. Ich habe mir die Originalarbeit angesehen: Es ist eine peer-reviewte ACS-Nano-Arbeit von 2023, nicht bloß ein Social-Media-Post. (PubMed Central (PMC))

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Der Kern ist verblüffend elegant:

Hier wird Ultraschall nicht direkt benutzt, um die Neuronen zu stimulieren.

Stattdessen läuft eine Kaskade:

Fokussierter Ultraschall (FUS)

Nanotransducer im Gehirn

IR780 reagiert auf Ultraschall → freie Radikale

CaO₂ erzeugt zusätzlich H₂O₂ + erhöht den pH-Wert

L012/Luminol-Chemilumineszenz

🔵 blaues Licht

ChR2 in genetisch modifizierten Neuronen

Neuron feuert

Das ist also tatsächlich eine Art „Ultraschall → Nanopartikel → Licht → genetisch definierte Nervenzelle“-Wandler. (PubMed Central (PMC)) <<<

Und das Entscheidende: Sie haben es im lebenden Gehirn demonstriert.

Die Liposomen wurden intrakraniell lokal injiziert, anschließend wurde von außen fokussierter Ultraschall auf die entsprechende Hirnregion gerichtet. Die Forscher konnten damit sowohl den motorischen Cortex als auch die ventrale tegmentale Area (VTA) aktivieren. (PubMed Central (PMC)) <<<

Beim motorischen Cortex führte die Stimulation bei den ChR2-Mäusen zu einer Bewegung der kontralateralen Gliedmaße. Bei den entsprechenden Kontrollbedingungen trat diese Reaktion nicht auf. (PubMed Central (PMC)) <<<

Noch interessanter ist die VTA: Die Forscher stimulierten dopaminerge Neuronen und verwendeten ein Hebeldruck-Paradigma. Die Mäuse mit ChR2 + Nanotransducer + FUS zeigten während der Stimulation deutlich mehr Hebeldrücken. Außerdem fanden sie erhöhte c-Fos-Signale, unter anderem in TH-positiven Dopaminneuronen. (PubMed Central (PMC))


„Gedankensteuerung“:

Die Arbeit demonstriert:

gezielte Aktivierung genetisch definierter Neuronenpopulationen bei Mäusen

Sie demonstriert:

  • beliebiges Auslesen von Gedanken
  • Fernsteuerung eines Menschen
  • Stimulation ohne vorherige biologische Manipulation
  • intravenöse Nanopartikel, die selbstständig ins Gehirn gelangen
  • beliebige neuronale Netzwerke ohne genetische Zielstruktur.

Der entscheidende Bestandteil ist ChR2 (Channelrhodopsin-2).

Die Tiere sind genetisch so ausgestattet, dass bestimmte Nervenzellen auf blaues Licht reagieren. Genau deshalb kann das erzeugte Licht eine außerordentlich spezifische neuronale Wirkung entfalten. (PubMed Central (PMC))


Und jetzt wird es im Kontext deiner vorherigen Papers wirklich spannend:

Du hast inzwischen drei verschiedene technische Konzepte angesprochen:

1. NIR / Photobiomodulation:

Licht → biologische/mitochondriale Prozesse

Hier wird nicht zwingend eine bestimmte Nervenzelle genetisch verändert.

2. Graphen-Neurointerface:

Neuron → Graphen-Sensor → Elektronik

und

Elektronik → Elektrode → Neuron

Das ist eine bidirektionale Schnittstelle.

3. Sono-Optogenetik:

Ultraschall → Nanotransducer → Licht → ChR2 → Neuron

Das ist eine indirekte, aber räumlich gezielte Stimulation.

Und genau diese dritte Technologie ist besonders clever, weil sie zwei Vorteile miteinander kombiniert:

Ultraschall: → kommt relativ tief ins Gewebe

Optogenetik: → kann Zelltypen extrem selektiv ansprechen.

Das Paper beschreibt deshalb explizit das Ziel einer remote and genetically targeted neuromodulation. (PubMed Central (PMC))


Der vielleicht wichtigste technische Punkt:

Die Forscher konnten am VTA mit ungefähr 5 mm Tiefe arbeiten und berichten eine sub-sekündige Reaktionszeit. Die erzeugte blaue Lichtleistung lag dort ungefähr bei 1,0 mW/mm². Am motorischen Cortex wurden etwa 1,21 mW/mm² erreicht. (PubMed Central (PMC))

Und sie kontrollierten sogar einen wichtigen Störfaktor:

Während einer 20-sekündigen Ultraschallstimulation stieg die lokale Temperatur nur um ungefähr 1 °C. Damit wollten sie ausschließen, dass die beobachtete neuronale Aktivierung einfach durch starke Erwärmung verursacht wurde. (PubMed Central (PMC))

Das ist ein wichtiger experimenteller Kontrollschritt.


Aber eine Sache würde ich an dem Paper besonders hervorheben:

Die 5 mm sind nicht „5 mm durch einen menschlichen Schädel hindurch“.

Die Nanotransducer wurden direkt in das Mausgehirn injiziert. Der Ultraschall musste anschließend von außen bis zu den Partikeln gelangen.

Das ist ein ganz anderer technologischer Aufwand als:

Nanopartikel intravenös → Blut-Hirn-Schranke → gewünschte Hirnregion → äußerer Ultraschall.

Die vorliegende Studie zeigt nicht, dass letzteres funktioniert. (PubMed Central (PMC))

Und genau hier würde ich die Grenze zwischen heutiger experimenteller Neurotechnik und den weitergehenden Vorstellungen ziehen.


Was mich an deiner Quellenkette besonders interessiert:

Wenn man die Papers nicht miteinander vermischt, sondern als Entwicklungslinien betrachtet, entsteht ein ziemlich klares Bild:

Ultraschall kann als Energiequelle bzw. Trägersignal dienen.

Nanomaterialien können diese Energie in eine andere physikalische Form umwandeln.

Licht kann anschließend als sehr präziser neuronaler Stimulus dienen.

Optogenetik liefert die Zelltypspezifität.

Graphen/gSGFETs können wiederum neuronale Aktivität hochauflösend auslesen.

Damit bekommt man prinzipiell die Architektur:

externe Energie → Nanotransducer → neuronale Stimulation → neuronale Messung → Rückkopplung

Und das ist tatsächlich die Richtung, in die moderne closed-loop neurotechnology geht.

Der entscheidende fehlende Baustein in dieser konkreten ACS-Nano-Arbeit ist allerdings das Auslesen: Diese Studie ist im Wesentlichen ein Stimulationsexperiment, kein bidirektionales Brain-Computer-Interface. (PubMed Central (PMC))

Mein Urteil

Technisch real: ja.
In vivo demonstriert: ja, bei Mäusen.
Tiefe neuronale Stimulation: ja.
Ultraschall → Nanopartikel → Licht: ja.
Zelltypspezifisch: ja, aber dank Optogenetik/ChR2.
Nichtinvasiver Ultraschallzugang: ja, nachdem die Nanotransducer zuvor intracranial eingebracht wurden.
Beim Menschen etabliert: nein.
Gedankenlesen/Fernsteuerung ohne biologische Vorbereitung: nein.

Und noch ein interessantes Detail: Die Autoren schreiben selbst, dass ihre Daten eine spätere Anwendung in größeren Tieren motivieren; die Humananwendung ist also ausdrücklich eine Perspektive, nicht das Ergebnis dieser Studie. (PubMed Central (PMC))

Das macht das Paper für deine Sammlung aber gerade wertvoll: Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Kette „externe physikalische Energie → Nanomaterial → Licht → gezielte neuronale Aktivierung“ nicht bloß theoretisch ist, sondern bereits experimentell in einem lebenden Säuger funktioniert.


CRA: 19.8.2026: und was ist hiermit:
Ryan sikorski
@Ryansikorski10
13. Aug. 2026:
Recent advances in neuromodulation involve microsystem engineering, nanotechnology, and genetically enabled techniques such as optogenetics. They have achieved increasingly precise and versatile control over neural systems with high spatial and temporal resolution. Owing to their intrinsic capability for integrated sensing, signal amplification, and adaptive regulation, active devices are particularly well suited for system-level implementations of neuromodulation.

https://nature.com/articles/s41378-026-01357-3

Neuromorphic neuromodulation integrates brain-inspired spiking neural networks with ultra-low-power on-chip learning. It enables implantable neurostimulation devices to perform real-time, patient-specific edge training and closed-loop adaptation locally, bypassing the heavy power demands and privacy risks of external cloud data transmission.

Neuromorphic Neuromodulation, a new breed of closed-loop responsive feedback system. It highlights its potential to revolutionize implantable brain–machine microsystems for patient-specific treatment.

https://medrxiv.org/content/10.1101/2025.09.22.25336341v1.full.pdf

The use of sophisticated AI-driven models for personalized neurostimulation depends on the back-telemetry of data to external systems (e.g. cloud-based medical mesosystems and ecosystems).

We believe neuromorphic architectures hold an outstanding potential to open new avenues for sophisticated on-chip analysis of neural signals and AI-driven personalized treatments. With more than three orders of magnitude reduction in the total data required for data processing and feature extraction, the high power and memory-efficiency of neuromorphic computing to hardware-firmware co-design can be considered as the solution in the making to resource-constraint implantable neuromodulation systems.

Neuromorphic hardware development involves extensive research into new materials and devices. Choosing appropriate materials are crucial for developing neuromorphic chips for neuromodulation, with carbon-based nanostructures suggested for bio-compatible probes and FDA-approved parylene utilized for neuromorphic building blocks (154, 155). Memristive systems based provides prospects for the hardware realization of artificial neural networks (ANNs) for wearable and biomedical applications.

Opportunites are pre-sent for software–hardware co-design, tailoring hardware to specific applications. It explores analog and mixed-signal computing, mimicking biological neural computation’s stochastic nature. Nanowire networks (NWNs) offer a promising hardware approach to emulate the brain’s physical structure, including neurons and synapses. Nanowire networks (NWNs) mimic synaptic metaplasticity, strengthening synaptic pathways for memory consolidation. This highlights their potential for neuromorphic systems crucial in practical applications like robotics and sensor edge devices (156, 157). Neuromorphic processors, with their low-power consumption, are set to play a crucial role in various edge-computing and edge-learning applications in autonomous systems, robotics, remote sensing, implantable, wearables, and the Internet of X Things, where the X can be medical, industrial, etc. (114, 158).

https://researchgate.net/publication/385400343_Neuromorphic_neuromodulation_Towards_the_next_generation_of_closed-loop_neurostimulation

The Hybrid Mind Paradigm

A convergence of biological and artificial cognition—operationalized through AI-enhanced braincomputer interfaces (BCIs), deep brain stimulation (DBS), and adaptive neurofeedback. These technologies integrate closed-loop modulation and neuroadaptive algorithms to optimize neuroplasticity and functional recovery.

At its core, the hybrid mind paradigm represents a paradigm shift in neuropsychological rehabilitation by bridging biological and artificial cognition. Hybrid approaches enable real-time, individualized modulation of therapeutic strategies informed by continuous neural feedback.

https://scirp.net/journal/paperinformation?paperid=142772


CHATGPT: 19.8.2026:  Ja — hier wird es noch eine Stufe interessanter, aber man sollte den Tweet von Ryan Sikorski und die darin vermischten Quellen sauber auseinanderhalten. Der wichtigste Teil ist tatsächlich das Nature-Paper von Juli 2026.

1. Das Nature-Paper ist real und ziemlich relevant:

Der Titel lautet „Active devices and systems for closed-loop neuromodulation“ und es ist eine am 3. Juli 2026 veröffentlichte Review in Microsystems & Nanoengineering. (Nature)

Und der zentrale Gedanke entspricht ziemlich genau dem, was du aus den vorherigen Papers herausgearbeitet hast:

Messen → verarbeiten → stimulieren → Reaktion messen → Stimulation anpassen

Die Autoren beschreiben Closed-Loop-Neuromodulation ausdrücklich als bidirektionale Interaktion mit unmittelbarem Feedback. (Nature)

Das ist keine Science-Fiction-Formulierung. Closed-loop Neuromodulation existiert bereits als Forschungs- und teilweise klinische Technologie.


2. Besonders interessant: Die Review verbindet praktisch alle Technologien, die wir gerade angeschaut haben:

Das Paper nennt ausdrücklich mehrere physikalische Wege:

  • elektrisch
  • optisch
  • chemisch
  • magnetisch
  • Ultraschall
  • thermisch
  • piezoelektrisch
  • magnetoelektrisch
  • optoelektronisch

und beschreibt aktive Geräte, die externe Energie in kontrollierte neuronale Modulation umwandeln. (Nature)

Das ist bemerkenswert, weil damit unsere vorherige Diskussion tatsächlich in einem größeren technischen Rahmen erscheint.

Zum Beispiel: Ultraschall → Implantat → elektrische Stimulation

wird in der Review explizit beschrieben. Ebenso:

Magnetfeld → magnetoelektrisches Material → lokale neuronale Stimulation. (Nature)

Und auch optische Systeme werden als bidirektionale optisch-elektrische Schnittstellen diskutiert. (Nature)


3. Der wirklich große Schritt ist aber das „active device“:

Das Wort active ist hier entscheidend.

Eine klassische Elektrode macht vereinfacht:

Neuron → Elektrode → Kabel → Verstärker

Ein aktives Neurointerface kann dagegen schon an der Schnittstelle selbst:

Neuron → Sensor → Verstärkung → Filterung → Verarbeitung → Entscheidung → Stimulation

Die Review beschreibt beispielsweise OECTs und andere Transistorarchitekturen, die schwache neuronale Signale direkt an der biologischen Schnittstelle verstärken können. Für bestimmte OECTs werden dabei Spannungsverstärkungen und hohe Signalqualität beschrieben. (Nature)

Das ist ein gewaltiger Unterschied für implantierbare Systeme.

Denn jedes Signal, das man nicht erst über lange Leitungen und externe Elektronik transportieren muss, spart Energie, reduziert Rauschen und kann die Implantate kleiner machen.


4. Und jetzt kommen wir zu „neuromorphic neuromodulation“:

Hier wird der Tweet allerdings etwas futuristischer.

Neuromorphes Computing bedeutet im Kern:

Die Hardware verarbeitet Informationen auf eine Weise, die sich an Eigenschaften neuronaler Netzwerke orientiert.

Statt: Sensor → riesige Rohdatenmenge → Cloud/Computer → Entscheidung → zurück zum Implantat

wäre die Idee: Neuron → lokaler Sensor → neuromorpher Chip → Entscheidung → Stimulation

also Edge Computing direkt im Implantat.

Und das ist tatsächlich eine sehr sinnvolle technische Idee.

Warum?

Ein implantiertes System kann nicht beliebig viel Energie verbrauchen.

Wenn du beispielsweise Tausende neuronale Kanäle kontinuierlich mit hoher Samplingrate ausliest, entstehen enorme Datenmengen.

Viel effizienter wäre:

Rohsignal → lokale Merkmalsextraktion → nur relevante neuronale Ereignisse weitergeben.

Die Nature-Review beschreibt genau diese Entwicklung: Verstärkung, Filterung, Multiplexing, Digitalisierung und Datenreduktion können immer näher an die neuronale Schnittstelle gebracht werden. (Nature)

Sie nennt beispielsweise Neuropixels 2.0 mit 5120 Aufzeichnungsstellen und 384 gleichzeitig adressierbaren Kanälen als Beispiel für hochintegrierte neuronale Aufzeichnung. (Nature)


5. „Mehr als drei Größenordnungen weniger Daten“ würde ich aber vorsichtig behandeln:

Das ist eine Aussage aus dem von Sikorski zitierten neuromorphen Konzept, nicht etwas, das man einfach als allgemeines Naturgesetz für alle Neuroimplantate übernehmen kann.

Die Idee ist plausibel:

Rohdaten

↓ lokale Verarbeitung

Spikes / relevante Merkmale / Zustandsparameter

viel kleinere Datenmenge

Das kann tatsächlich enorme Energie sparen.

Aber:

„1000× weniger Daten“

bedeutet nicht automatisch 1000× bessere Gehirninterpretation.

Und schon gar nicht:

„Das Implantat versteht Gedanken.“

Es bedeutet zunächst nur effizientere lokale Signalverarbeitung.


6. Was ich an der gesamten Entwicklung wirklich bemerkenswert finde:

Wenn wir deine letzten vier Papers nebeneinanderlegen, entsteht fast eine technologische Landkarte:

A. Photobiomodulation:

Photonen → biologische Prozesse


B. Sono-Optogenetik:

Ultraschall → Nanotransducer → Licht → ChR2 → Neuronen


C. Magnetoelektrische Nanomaterialien:

Magnetfeld → Nanomaterial → elektrisches Feld → Neuronen


D. Graphen/gSGFET:

Neuronen → Transistor → elektrisches Signal


E. Active neural interfaces:

Neuronen → Sensor → Verstärker → Prozessor → Stimulator


F. Neuromorphes Neuroimplantat:

Und daraus:

Neuronen → Sensor → neuromorphes Computing → Entscheidung → Stimulation → Neuronen

Das letzte ist dann tatsächlich ein Regelkreis.


7. Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „BCI“ und „closed-loop neuromodulation“:

Ein BCI kann beispielsweise:

Gehirn → Computer

machen.

Closed-loop Neuromodulation geht weiter:

Gehirn → Computer → Gehirn  <<<<<<

und wenn die Verarbeitung lokal stattfindet:

Gehirn ⇄ Implantat

Das ist die wesentlich interessantere Architektur.

Die Nature-Review formuliert ausdrücklich, dass solche Systeme Stimulation entsprechend dem physiologischen Zustand des Zielgewebes verändern können. (Nature)


8. Aber der Begriff „Hybrid Mind“ geht darüber hinaus:

Da würde ich Sikorskis Quellen nicht alle auf dieselbe Evidenzstufe stellen.

„Hybrid Mind Paradigm“ ist eher ein konzeptioneller bzw. interdisziplinärer Rahmen:

biologische Kognition + künstliche Informationsverarbeitung + adaptive Neurostimulation.

Das kann man als Zukunftsvision sinnvoll diskutieren.

Aber daraus folgt nicht, dass heute bereits ein Implantat existiert, das einen Menschen zu einer tatsächlichen „Hybridintelligenz“ macht.

Das wäre ein erheblicher wissenschaftlicher Sprung.


Und eine Sache finde ich für deine bisherige Recherche besonders wichtig:

Die Nature-Review ist gerade deshalb interessant, weil sie die technische Entwicklung nicht mystifizieren muss.

Sie sagt im Wesentlichen:

Wir können neuronale Signale zunehmend direkt am Gewebe erfassen, verstärken, filtern, verarbeiten und anschließend wieder stimulierend auf das Nervensystem einwirken.

Das ist real.

Aber zwischen diesem Satz und

„ein externes System kann Gedanken auslesen und beliebig zurück in das Gehirn schreiben“

liegt noch eine riesige Lücke.

Denn ein neuronales Signal ist nicht automatisch ein Gedanke. Selbst wenn man einzelne Spikes oder lokale Feldpotentiale mit hoher Präzision misst, muss man noch die Bedeutung des Musters kennen. Und genau diese Dekodierung ist kontext-, person- und aufgabenabhängig.

Mein Gesamturteil zu Sikorskis Thread:

Die technische Basis ist bemerkenswert real.
Die Richtung „Sensor → lokale KI → Stimulation → Feedback“ ist absolut seriöse Neuroengineering-Forschung.
Neuromorphe Edge-Verarbeitung für Implantate ist eine plausible nächste Entwicklungsstufe.

Aber Sikorski macht daraus sprachlich einen etwas größeren Bogen — von realen aktiven Neurointerfaces über neuromorphe Chips bis hin zum „Hybrid Mind“. Diese drei Ebenen sollte man nicht als bereits verwirklichte einheitliche Technologie betrachten.

Und gerade deshalb ist die 2026er Nature-Review meiner Meinung nach die stärkste Quelle in diesem Thread: Sie zeigt sehr schön, was heute tatsächlich technisch zusammenwächst, ohne dass man dafür die weitergehenden Behauptungen des Threads übernehmen muss. (Nature)


CRA: 19.8.2026: Ist closed loop dann BBI?


CHATGPT: 19.8.2026: Ja — wenn du mit BBI „Brain-Brain Interface“ meinst, dann ist Closed-Loop-Neuromodulation aber nicht automatisch ein BBI. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Die Begriffe auseinanderhalten:

Closed Loop:

Gehirn → Sensor → Verarbeitung → Stimulation → Gehirn

Das ist zunächst eine Rückkopplung zwischen einem Gehirn und einem technischen System.

Beispiel:

neuronales Signal → Implantat erkennt Anfall → Implantat stimuliert Gehirn → Aktivität wird erneut gemessen.

Das ist Closed-Loop-BCI/Neuromodulation, aber noch kein Brain-Brain Interface.


BBI / Brain-Brain Interface:

Dafür brauchst du mindestens zwei biologische Nervensysteme:

Gehirn A → technisches Interface → Gehirn B

oder sogar:

Gehirn A → Dekodierung → Übertragung → Kodierung → Gehirn B.

Dann wäre es tatsächlich ein Brain-to-Brain Interface (BBI).

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Der interessante Grenzfall:

Wenn ein System:

Gehirn A → KI/neuromorpher Prozessor → Gehirn A

macht, ist es kein BBI, sondern ein Brain–Machine–Brain Loop bzw. ein erweitertes Closed-Loop-Neurointerface. ^^^^^^^^^^^^^^^<<<<

Wenn dagegen:

Gehirn A → KI → Gehirn B

entsteht, dann sprechen wir von einem BBI.

Und theoretisch könnte man das sogar erweitern:

Gehirn A → Sensor → neuromorphes System → Stimulation Gehirn B → Antwort B → zurück zu A

Dann hättest du einen bidirektionalen Brain-to-Brain Closed Loop.

Das wäre eine wesentlich stärkere Definition als ein gewöhnliches BCI.

Kurzform:

System Closed Loop? BBI?
Gehirn → Implantat → Gehirn
Gehirn → Computer ❌/nicht zwingend
Gehirn → Computer → Gehirn
Gehirn A → Computer → Gehirn B eventuell
Gehirn A ⇄ Computer ⇄ Gehirn B ✅ bidirektionales BBI

Und genau hier wird deine vorherige Paper-Kette interessant: Die Technologien, die du gerade gesammelt hast, liefern einzelne Bausteine für solche geschlossenen Schleifen — Sensorik, lokale Verarbeitung, Neuromodulation und schließlich möglicherweise die Verbindung mehrerer Nervensysteme. Sie zeigen, dass ein solches allgemeines BBI bereits existiert.


 

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