Testosteronmangel…

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Testosteronmangel: 6 Gründe, warum Männer immer unfruchtbarer werden
29. August 2019 | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events
von Jakob Brand

2017 sagte der Epidemiologe Dr. Levin in einem Interview mit BBC:
„Irgendwann könnten wir ein Problem haben […] und es könnte das Aussterben der menschlichen Spezies bedeuten.“ (Quelle)
Wie kommt nun dieser Weltuntergangsprophet darauf?
Redet er von einem neuen Weltkrieg?
Einer gefährlichen Krankheit?
Nein.

Er redet davon, dass immer mehr Männer in der westlichen Welt unfruchtbar werden. Und zwar in erschreckender Geschwindigkeit.

Die Spermienzahl von Männern aus westlichen Ländern ist in den letzten 50 Jahren um 60% gesunken. (Quelle) Sie hat sich in weniger als einer Generation mehr als halbiert.

Gleichzeitig sehen wir, dass einer von vier Männern über 30 einen Testosteronmangel hat. (Quelle)

In den letzten 20 Jahren sind die Testosteronwerte um 25% gefallen und sie sinken weiter von Generation zu Generation. (Quelle)

Ein 30-jähriger heute ist auf dem hormonellen Niveau eines 70-jährigen in den 60er Jahren.

Und das ist nicht nur ein Problem für Männer mit Kinderwunsch.

Denn Testosteron ist, genauso wie die Spermienzahl, ein Indikator für die männliche Gesundheit und die hormonelle Basis für das, was wir unter Männlichkeit verstehen.

Doch was sind die Gründe dafür, dass immer mehr Männer unfruchtbar sind und die Testosteronwerte Jahr für Jahr fallen?

Das schauen wir uns in diesem Artikel an… und vor allem wie du dich davor schützen kannst!

Enthält deine Zahnpasta endokrine Disruptoren?
Endokrine Disruptoren sind Chemikalien, die im Körper ähnlich wie Hormone wirken.
Dadurch verändern sie das Gleichgewicht im Körper und können schon in kleinen Mengen die Gesundheit schädigen. (Quelle)
Einer dieser endokrinen Disruptoren ist eine Substanz namens Fluorid. … Es ist in Zahnpasta enthalten und in verschiedenen Ländern auf der Welt wird Trinkwasser mit Fluorid angereichert… Auch wenn es Indizien gibt, dass Fluorid tatsächlich den Enamel-Schutz der Zähne stärkt und sie mineralisiert, überwiegen die Nachteile.

Der Grund, warum auf jeder Zahnpasta mit Fluorid steht „nur in erbsengroßen Mengen verwenden“ ist der, dass nichts davon verschluckt werden soll. Denn deine Zähne kann es zwar potenziell stärken, aber in deinem Körper wirkt es wie ein neuroendokrines Gift. …
Fluorid ist in der Lage Iod-Moleküle in den Zellen zu ersetzen. Wenn das in den Leydig-Zwischenzellen (die Zellen, die Testosteron produzieren) oder der Schilddrüse passiert, ist hormonelles Chaos vorprogrammiert. (Quelle)
Männer aus Gegenden mit einem hohen Fluoridanteil im Wasser, haben 40% niedrigere Testosteronwerte als Männer, die wenig Fluorid im Trinkwasser haben. (Quelle)
Wie viele Toxine sammelt sich auch Fluorid im Gewebe. Das bedeutet, das Problem ist nicht nur eine akute hohe Einnahme von Fluorid, sondern auch eine konstante Einnahme über einen längeren Zeitraum. Selbst in geringen Dosen. … Wenn Obst und Gemüse den Testosteronspiegel senken, in Deutschland sehr beliebte Pestizid Glyphosat ist im Moment wieder in aller Munde.
Der Hersteller von Glyphosat, Monsanto, verliert im Moment einen Prozess nach dem anderen.
Immer mehr Menschen klagen gegen den Konzern, weil sie der Meinung sind, dass Glyphosat ihren Krebs verursacht hat.
Seine Auswirkungen auf den Testosteronspiegel und die Fruchtbarkeit sehen nicht besser aus…
Schon kleine Dosen können die Testosteronproduktion in den Zellen unterdrücken, die das Hormon herstellen. (Quelle)
Eine Studie mit einigen unglücklichen Ratten ergab, dass Glyphosat die Maskulinisierung aufhält und das Verhalten, sowie Partnerwahl der Tiere verändert und die reproduktiven Funktionen beschädigt. (Quelle)
Und Glyphosat ist bei weitem nicht das einzige Problem.
In einer Studie von 2011 fanden Forscher heraus, dass 30 von 37 getesteten Pestiziden die männlichen Sexualhormone unterdrücken. (Quelle) …

Das ist eine Liste von 12 Lebensmittel, die im Schnitt am stärksten mit Pestiziden belastet sind:
Äpfel
Blaubeeren
Erdbeeren
Grünkohl & Spinat
Grüne Bohnen
Gurken
Kürbis
Paprika
Pfirsiche und Nektarinen
Trauben
Hier ist Bio ein Muss.

Das Problem mit Plastik: Plastik schädlich ist, wissen inzwischen die meisten…BPA. … In einer Studie wurden über 400 Haushaltsprodukte aus Plastik auf ihre „östrogene Aktivität“ untersucht. Bei 70% konnte diese nachgewiesen werden. Darunter auch Produkte, die als „BPA-frei“ verkauft wurden.

Sobald die Produkte in Gebrauch genommen wurden (das bedeutet in der Mikrowelle erhitzt, oder in der Spülmaschine gewaschen) stieg der Anteil derjenigen, die hormonwirksame Aktivität zeigen, auf 95% an.
… Trinke nicht aus Plastikflaschen (die in der Sonne standen).. Darin sind bedenkliche Mengen BPA enthalten und Thermopapier steht in direktem Zusammenhang mit erhöhten BPA-Werten im Urin. (Mehr) BPA-freie Plastikprodukte sind übrigens nicht besser. Sie sind bisher nur schlechter erforscht als BPA, aber Studien deuten darauf hin, dass auch sie schädlich sind. (Quelle)… Parabene gehören wie BPA zu einer Gruppe von Chemikalien, die auch als Xenoöstrogene bezeichnet werden. Diese Chemikalien können an den Östrogenrezeptoren andocken und so Testosteron senken und Östrogen steigern. (Mehr) Vielleicht ist es Zeit, das „Soy Boy“-Meme durch den „Xenoöstrogen Boy“ zu ersetzen? Gegenstände, die Inhaltsstoffe ausweisen, die mit ethyl, methyl, butyl, oder propyl enden, enthalten Parabene. .. Mache es wie Oma und ersetze deine normale Seife durch den klassischen Block zusatzstofffreie Kernseife. … enthält Sonnenschutzmittel in den meisten Fällen eine ganze Liste an Xenoöstrogenen. Verwende natürliche Sonnencreme, oder wenn du sehr unempfindlich bist, kannst du es auch mit Kokosöl probieren … Östrogen im Trinkwasser – nur ein Gerücht?
Rund die Hälfte aller Frauen zwischen 18 und 32 nimmt die Pille. (Quelle) Diese besteht meist aus einer synthetischen Form von Östrogen, dem sogenannten Ethinylestradiol. Es ist stärker als körpereigenes Östrogen und wurde extra dafür erfunden, länger im Körper aktiv zu sein. …Aber auch im Wasserkreislauf lässt es sich mittlerweile nachweisen, da gewisse Mengen über den Urin ins Abwasser gelangen.

Wikipedia schreibt darüber:
„Heutige Kläranlagen können diese Chemikalien nicht entfernen, wodurch sie in den natürlichen Wasserkreislauf gelangen und letztlich u. U. wieder in das Trinkwasser. Diese Form der Umweltverschmutzung hat nachweislich Auswirkungen auf das Ökosystem. Nachgewiesen sind Effekte auf Wasserlebewesen, einschließlich Fische, Frösche und Zooplankton. Die Feminisierung von männlichen Fischen bis hin zum Produzieren von Eiern ist ein bekannter Effekt.“ (Quelle)

Städte sind stärker damit belastet als Dörfer.

„Everything popular is wrong.“


Gleichzeitig sind „Zivilisationskrankheiten“ auch erst ein relativ neues Phänomen…

Besonders anschaulich wird diese falsche Annahme im berüchtigten „Israel Paradox“ deutlich.

Das beschreibt ein Phänomen, das für weite Teile der Gesundheitsbranche wohl noch lange ein Rätsel bleiben wird:

Israelis essen überdurchschnittlich viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren und deutlich weniger gesättigte Fette… ABER sie leiden trotzdem überdurchschnittlich häufig an Herzerkrankungen, Krebs und Diabetes. (Quelle)

Gar nicht mehr so paradox, wenn man versteht, dass es genau andersrum ist, als oft, wie selbstverständlich angenommen: Gesättigte Fettsäuren sind gesund, während mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus stark verarbeiteten pflanzlichen Ölen schädlich sind.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren haben biochemisch eine instabile Struktur und dadurch sind sie anfällig für lipide Peroxidation. Bei diesem Prozess werden freie Radikale freigesetzt und es entsteht oxidativer Stress in den Zellen.

Oder kurz: Sie werden im Körper ranzig.

Dadurch senken sie Testosteron und die Spermienzahl und erhöhen Östrogen und Cortisol.

Besonders spannend ist in diesem Zusammenhang eine Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung, die eigentlich am besten informiert sein sollte: Punkt 5 der 10 Regeln für eine gesunde Ernährung lautet:

„5. Gesundheitsfördernde Fette nutzen
Bevorzugen Sie pflanzliche Öle wie beispielsweise Rapsöl und daraus hergestellte Streichfette.“ (Quelle)

Das ist äußerst bemerkenswert, weil insbesondere Rapsöl mittlerweile zweifelsfrei als schädlich bekannt ist.

Es besteht auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren und selbst wenn man das Zugeständnis macht, dass das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 gut ist, muss man feststellen, dass nur 5% davon verwertet werden können.

Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, wird bei der Gewinnung von Rapsöl das giftige Hexan eingesetzt, das Nervenschäden verursacht. (Quelle)

…Kurz: Vermeide stark verarbeitete pflanzliche Öle, wie Sonnenblumenöl, Rapsöl, Sojaöl, Distelöl und Margarine.

Nutze stattdessen die Fettsäuren, die die Testosteronproduktion unterstützen: Gesättigte Fettsäuren, wie sie in hochwertigen tierischen Lebensmittel vorkommen. Butter, Eier…Kokosöl, aber auch Olivenöl und Arganöl.
..
Fazit: Das war viel auf einmal.

Alltägliche Produkte werden zur Gesundheitsfalle und es scheint als wäre die einzige Lösung, eine entlegene Insel auf den Philippinen zu beziehen und selbst Nahrung anzubauen…

Auch wenn das mit Sicherheit effektiv ist, gibt es noch Alternativen. ..Aufklärung gibt es dazu kaum.

Quelle: https://connectiv.events/testosteronmangel-6-gruende-warum-maenner-immer-unfruchtbarer-werden/

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